HINTERLAND

Spielfilm

von Stefan Ruzowitzky

A / D / LUX / BEL 2021, 99 Min.

Kostümbild: Uli Simon
Maskenbild: Helene Lang
Szenenbild: Andreas Sobotka, Martin Reiter
Komposition: Kyan Bayani
Tongestaltung:
Alain Goniva, Nils Kirchhoff, Michel Schillings
Digital Design VFX Supervisor: Ronald Grauer
Digital Design Art Director: Oleg Prodeus
Montage & Stilkonzept: Oliver Neumann
Bildgestaltung: Benedict Neuenfels
KoproduzentInnen: Genèvieve Lemal,
Robert Marciniak
Associate Producers: Al Munteanu, Lars Wiebe

ProduzentInnen:
Oliver Neumann, Sabine Moser, Bady Minck, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Drehbuch: Robert Buchschwenter, Hanno Pinter, Stefan Ruzowitzky
Nach einer Idee von Hanno Pinter
Regie: Stefan Ruzowitzky

CAST: Murathan Muslu, Liv Lisa Fries, Max von der Groeben, Marc Limpach, Margarethe Tiesel, Aaron Friesz,
Stipe Erceg, und als Gast Matthias Schweighöfer

 

Eine Produktion von FreibeuterFilm & Amour Fou Luxembourg in Koproduktion mit Scope Pictures & Lieblingsfilm

 

Mit Unterstützung von: Film Fund Luxembourg, Österreichisches Filminstitut, FISA  – Filmstandort Austria, The Tax Shelter of Belgium Federal Government via Scope Invest, ORF Film/Fernseh-Abkommen, Eurimages, Filmfonds Wien, Wallimage (Wallonia), Land Niederösterreich, Creative Europe Media

 

Österreich Verleih: Constantin Film
Deutschland Verleih: SquareOne
Weltvertrieb: Beta Cinema

74. Locarno Film Festival – Piazza Grande – Prix du public UBS

SYNOPSIS

Wien 1920. Nach Jahren in Kriegsgefangenschaft kehrt der ehemalige Kriminalbeamte Peter Perg aus dem 1. Weltkrieg nach Hause zurück. Das Kaiserreich ist zusammengebrochen. Die neue österreichische Republik lebt von künstlerischer Freiheit, hat aber bereits mit dem Aufkommen antidemokratischer Bewegungen und Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Perg ist ein Fremder in seiner Heimatstadt. Plötzlich wird er mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Perg erkennt, dass er mit allen Opfern persönlich verbunden ist und er den Mörder finden muss.

FILMSTILLS


Einen großen Teil seiner Kindheit verbrachte Ruzowitzky in Düsseldorf, wo sein Vater als Maschinenbauingenieur arbeitete. Nachdem seine Familie nach Österreich zurückgekehrt war, besuchte er das Akademische Gymnasium Spittelwiese in Linz, an dem er auch maturierte. Ruzowitzky studierte Theaterwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien und drehte mehrere Musikvideos.

1996 lieferte er mit dem Spielfilm Tempo sein – mit dem Max Ophüls-Preis ausgezeichnetes – Regie- und zugleich auch Drehbuchdebüt ab. Es folgte mit Die Siebtelbauern ein von der Kritik gelobtes Drama im bäuerlichen Milieu des Mühlviertels in der Zwischenkriegszeit, das mit einigen internationalen Filmpreisen bedacht wurde. Ruzowitzky führte dann bei den deutschen Thrillern Anatomie und Anatomie 2 Regie. Anatomie lockte allein in Deutschland über zwei Millionen Besucher in die Kinos.

2007 stellte Ruzowitzky bei der Berlinale seinen neuen Film Die Fälscher vor. Dieses KZ-Drama traf auf wohlwollendes Echo der Kritik. Im selben Jahr wurde Ruzowitzkys Drama als offizieller österreichischer Beitrag für die Nominierung um den besten fremdsprachigen Film bei der Oscar-Verleihung 2008 ausgewählt. Der Film konnte sich bei der 80. Oscarverleihung am 24. Februar 2008 erfolgreich gegen die Auslandskonkurrenz durchsetzen. Seit Oktober 2013 hat er gemeinsam mit Ursula Strauss die Präsidentschaft über die Akademie des Österreichischen Films inne.

FILMOGRAFIE (Auswahl)

1996 – Tempo – Spielfilm

1998 – Die Siebtelbauern – Spielfilm

2000 – Anatomie – Spielfilm

2007 – Die Fälscher – Spielfim

2012 – Cold BloodSpielfilm

2013 – Das radikal Böse – Dokumentarfilm

2017 – Die Hölle – Inferno – Spielfim


Der 44 jährige Lustenauer arbeitet hauptberuflich als Jugendarbeiter. Er steht seit seinem 20sten Lebensjahr erfolgreich als Sänger auf der Bühne und hat sich ganz dem Rock `n Roll verschrieben. Als Musiker und Komponist wurde er u.a. 2010 mit Platin ausgezeichnet. Seine zweite Passion ist das Erzählen von Geschichten. So entstand sein Erstlingswerk, der Krimi „Wer die Treue bricht…!“, welches er 1999 an DOR Film in Wien, verkaufen konnte. 2001 erhielt der Vorarlberger das Stipendium für Nachwuchsautoren des Drehbuchforums Wien. Es folgten weitere Teilnahmen an diversen Stoffentwicklungsprogrammen und Drehbuchworkshops, wo er auch Robert Buchschwenter kennen lernte.

Seit 1997 freischaffender Drehbuchdramaturg und –autor. 1998 Einjährige Ausbildung zum Script-Consultant. 2008 Gründung der Filmstoffentwicklungsfirma Witcraft Szenario (gem. mit Ursula Wolschlager). Seit 1994 freie Tätigkeit als Film-, Medien- und Kulturwissenschaftler, Publizist/Kulturjournalist für Print-, Rundfunk- und TV-Medien. Freie Vortragstätigkeit zu Film- und Kulturtheorie sowie Drehbuchdramaturgie. Leitung zahlreicher Drehbuch- und Kurzfilm-Workshops. Kurator zahlreicher Filmreihen. Seit 2007 Lehrbeauftragter für Drehbuch und Dramaturgie am Filmcollege Wien. Seit 2001 Vorstandsmitglied des Drehbuchforum Wien. Dramaturgie, Projektbetreuung und Co-Autorenschaft bei zahlreichen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Kurzfilmprojekten.

FILMOGRAFIE (Auswahl):

als Dramaturg

2011 – Die Vaterlosen – Marie Kreutzer (Novotny&Novotny, Witcraft)

2011 – Mama illegal – Ed Moschitz (Golden Girls Filmproduktion)

2014 – Der Vampir auf der Couch – David Rühm (Novotny&Novotny)

2014 – Global Village Shopping – Ulrike Gladik (Golden Girls Filmproduktion)

2015 – Ma Folie – Andrina Mracnikar (Witcraft, Extrafilm)

als Produzent

2015 – Ma Folie – Andrina Mracnikar (Witcraft, Extrafilm)

Details

Kategorien
FREIBEUTERFILM | HINTERLAND
class="pirenko_portfolios-template-default single single-pirenko_portfolios postid-1933 samba_theme samba_left_nav samba_left_align samba_responsive wpb-js-composer js-comp-ver-5.2 vc_responsive"